Informationen rund um das Cabrio

Sommerfahrzeug

Mittlerweile sind bereits die ersten Cabrios auf den Straßen Hannovers zu sehen. Kommen die ersten Sonnenstrahlen raus, ist die Cabriosaison eröffnet. Neben dem Vergnügen und dem einzigartigen Fahrgefühl, das ein Cabrio bietet, gibt es auch negative Begleiterscheinungen, die der Ankauf eines Cabrios mit sich bringt. Über diese informieren wir Sie in diesem Blogbeitrag. 

Fahren ohne Verdeck

Während Cabrios früher nur für Besserverdienende erschwinglich waren, bieten heute nahezu alle Fahrzeughersteller eine große Bandbreite an Cabrios an. Diese sind durch die offene Karosserieform definiert und haben ein flexibles Dach, welches sich automatisch öffnen und schließen lässt. Die traditionellen Fahrzeuge stehen gleichzeitig für Luxus, weshalb es nicht erstaunlich ist, dass München Deutschlands Cabriolet-Stadt Nummer eins ist. Ganze 4,6 Prozent aller dort zugelassenen Pkws sind Cabriolets. Auf eine hochwertige Innenausstattung legen die meisten Cabriohalter großen Wert. Ausgestattet mit Windschotts und modernen Luftdrüsen stellt selbst der kühle Fahrtwind kein Problem dar. Das Statussymbol Cabrio hat mit der Einführung des Mercedes SLK im Jahre 1996 auch in Deutschland einen großen Trend begründet. Da Cabrios meist in zweisitziger Coupé-Form und mit starker Motorisierung gebaut werden, gelten diese nicht umsonst als sportlich und jung. 

Negative Seiten

Ein Grund der gegen den Ankauf eines Cabrios spricht sind die hohen Haltungs- und Pflegekosten. Die KFZ-Steuer und auch die Kosten für die Kaskoversicherung fallen bei einem Cabrio deutlich höher aus, als bei einem entsprechendem Fahrzeug mit geschlossener Karosserie. Die meist teuren Anschaffungskosten können in der Regel durch den hohen Wiederverkaufswert wettgemacht werden. Auch luxuriöse Sonderausstattungen sind wertrelevant und heben den Preis beim Verkauf an. Jedoch fallen in all den Jahren der Nutzung hohe Kosten für den Kraftstoffverbrauch an, da Cabrios grundsätzlich keinen sparsamen Motor haben. Des Weiteren ist es wichtig, dass ein Cabrio auch mit geschlossenem Verdeck eine gute Figur macht. Nach einigen Jahren müssen die meisten Stoffdächer ausgewechselt werden, da diese durch Feuchtigkeit und Niederschlag Mängel davontragen können. Feuchtigkeitsspuren im Innenraum und poröse Dichtungen weisen auf ein beschädigtes Verdeck hin. Für den Winter wird die Anschaffung eines Stahldachs empfohlen, welches das Stoffverdeck in der kalten Jahreszeit ablöst. Auf der anderen Seiten fallen für den Erwerb eines Stahldachs zusätzliche Kosten an und das Stoffverdeck benötigt einen Stellplatz. Planen Sie für Ihr Cabrio eine ganzjährige Nutzung, raten wir Ihnen sich von vornherein für ein Stahldach, das sogenannte Retractable Hardtop, zu entscheiden. Ist das Verdeck Ihres Cabrios, ob Stoff oder Stahl, beschädigt, sollten Sie dieses schnellstmöglich einer Reparatur unterziehen. Die Kosten für diese belaufen sich je nach Schaden und Material auf 1.500 bis 1.800 Euro. Ein versenkbares Verdeck nimmt grundsätzlich viel Platz im Kofferraum ein, weshalb nicht viel Gepäck in einem Cabrio untergebracht werden kann. Lange Reisen mit viel Gepäck werden durch das Platzproblem erschwert. Des Weiteren haben Cabriolets nur eine geringe Nutzlast, da die Bodengruppe bereits ein größeres Gewicht trägt. Diese wird verstärkt konstruiert, um der mangelhaften Dachkonstruktion entgegenzuwirken.